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Kauf-/MietpreiseImmobilienmarktKaufenAlicante / Málaga14. Oktober 2026

Calp, Benissa, Benidorm und Málaga: hohe Kaufpreise, niedrigere Mietrendite

Von Redaktion SpanienZuhauseVeröffentlicht am 14. Oktober 2026Aktualisiert am 14. Oktober 2026
Blick auf Calp mit dem Peñón de Ifach und Wohnhäusern an der Bucht
KI-generierte Illustration

Das Wichtigste in Kürze

  • pisos.com: Calp, Benissa und Benidorm sind die teuersten Gemeinden der Comunitat Valenciana.
  • Eine 100-m²-Wohnung kostet in Calp und Benissa laut Portal im Schnitt über 403.000 Euro, in Benidorm rund 382.900 Euro.
  • Anstieg seit 2021: Calp +74 %, Benissa +64 %, Benidorm +57 % (Angebotspreise des Portals).
  • idealista: Bruttomietrendite für Wohnungen in Málaga-Stadt im 3. Quartal 5,0 % (Spanien: 6,2 %).
  • Bruttorenditen enthalten keine Kosten wie Steuern, Gemeinschaftsgebühren, Leerstand oder Instandhaltung.

Laut pisos.com liegen die drei teuersten Gemeinden der Comunitat Valenciana in der Provinz Alicante: Calp, Benissa und Benidorm. In Málaga-Stadt sank die Bruttomietrendite für Wohnungen laut idealista auf 5 Prozent, unter dem Landesschnitt von 6,2 Prozent. Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Methoden.

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Aktualisiert am 14. Oktober 2026.

Zwei Auswertungen vom 13. Oktober zeigen, wie hoch die Preise an der Küste inzwischen sind – und was das für mögliche Mieterträge heißt. Die Daten stammen von unterschiedlichen Portalen und Methoden und lassen sich nicht direkt miteinander verrechnen.

Alicante: die drei teuersten Gemeinden der Region

Laut einer von TodoAlicante zitierten Auswertung des Portals pisos.com liegen die drei teuersten Gemeinden der Comunitat Valenciana alle in der Provinz Alicante: Calp, Benissa und Benidorm.

  • Calp: Anstieg um 74 Prozent in fünf Jahren; eine 100-m²-Wohnung kostet im Schnitt über 403.000 Euro.
  • Benissa: Anstieg um 64 Prozent; ebenfalls über 403.000 Euro für 100 m².
  • Benidorm: von 242.359 Euro auf rund 382.900 Euro für 100 m², ein Plus von 57 Prozent.

Es handelt sich um Angebotspreise des Portals, nicht um beurkundete Verkaufspreise. Studienleiter Ferran Font sagte, die stärksten Steigerungen gebe es in Orten, die 2021 noch als günstigere Alternative zu teureren Nachbarorten galten.

Málaga: Bruttomietrendite unter dem Landesschnitt

Für Málaga-Stadt berichtet El Español auf Basis von idealista-Daten: Die Bruttomietrendite für Wohnungen lag im dritten Quartal 2026 bei 5,0 Prozent. Im März waren es 5,2 Prozent, vor einem Jahr 5,1 Prozent. Der spanische Durchschnitt liegt bei 6,2 Prozent. Zum Vergleich nennt der Bericht Madrid mit 4,3 und San Sebastián mit 3,3 Prozent.

Für Ladenlokale in Málaga gibt idealista 7,6 Prozent an (Spanien: 10 Prozent), für Büros 6,7 Prozent (Spanien: 11,2 Prozent), für Garagenstellplätze 4,2 Prozent.

Warum die Zahlen getrennt zu lesen sind

Die Alicante-Werte beschreiben Kaufpreise über fünf Jahre, die Málaga-Werte eine Rendite in einem Quartal – von verschiedenen Portalen. Eine Rendite für Calp, Benissa oder Benidorm nennt keine der Quellen; sie lässt sich aus den Kaufpreisen allein nicht ableiten.

Eine Bruttomietrendite setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Steuern, Gemeinschaftskosten, Versicherung, Instandhaltung, Verwaltung und mögliche Leerstände sind nicht abgezogen. Die tatsächliche Nettorendite liegt daher niedriger und hängt vom einzelnen Objekt ab.

Was das für Käufer bedeutet

Wer an der nördlichen Costa Blanca oder in Málaga kauft, sollte bei einer geplanten Vermietung mit eigenen Zahlen rechnen: realistische Miete, alle laufenden Kosten und die geltenden Regeln für Vermietung. Für Selbstnutzer zeigen die Preise vor allem, wie stark der Spielraum in diesen Orten geschrumpft ist.

Was bedeutet das für Käufer und Mieter?

Käufer erhalten zwei getrennte Kennzahlen mit klarer Quelle und den Hinweis, warum Bruttorenditen keine Nettoerträge sind.

Preisbezug
pisos.com: 100-m²-Wohnung Calp/Benissa über 403.000 €, Benidorm rund 382.900 €; idealista Q3 2026: Bruttomietrendite Málaga 5,0 %, Spanien 6,2 %

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Quellen

Zusammenfassung der genannten Quellen, vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. SpanienZuhause ist Immobilienportal und Koordinator, kein Makler.

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