Provinz Alicante: Weniger Wohnungsverkäufe im ersten Halbjahr – Torrevieja hält sich, Benidorm fällt deutlich

Das Wichtigste in Kürze
- Gemessen wird die Zahl der beurkundeten Verkäufe (Ministerium für Wohnen), nicht Preise oder Angebot.
- Provinz Alicante: 25.593 Verkäufe im 1. Halbjahr 2026, minus 13,3 %; Rückgang in 105 von 141 Gemeinden.
- Benidorm −19,1 % (922 Verkäufe), Stadt Alicante −18,5 %, Santa Pola −21 %, Orihuela −12,1 %.
- Torrevieja −3,8 % (3.399 Verkäufe) und damit wieder größter Markt der Provinz; die Überschrift der Quelle nennt 3,5 %.
- Der Gesamtwert der Verkäufe blieb mit 5.352 Mio. € fast gleich, weil die Preise gestiegen sind.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Provinz Alicante 25.593 Wohnungen verkauft, 13,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Gemessen wird die Zahl der Verkäufe, nicht der Preis: Benidorm verliert 19,1 Prozent, Torrevieja nur 3,8 Prozent.
Aktualisiert am 13. Oktober 2026.
An der Costa Blanca werden weniger Wohnungen verkauft. Das zeigen Daten des spanischen Ministeriums für Wohnen, über die die Zeitung Información am 13. Oktober berichtet.
Was gemessen wird
Die Zahlen beschreiben die Anzahl der beurkundeten Wohnungsverkäufe. Verglichen wird das erste Halbjahr 2026 mit dem ersten Halbjahr 2025. Es geht also nicht um Preise und nicht um das Angebot. Die in der Überschrift der Quelle genannten Prozentwerte für Torrevieja und Benidorm sind Rückgänge der Verkaufszahlen.
Die Provinz insgesamt
In der Provinz Alicante wurden von Januar bis Juni 25.593 Wohnungen verkauft. Das sind fast 4.000 weniger als im Vorjahreszeitraum, ein Minus von 13,3 %. Laut Información ist es der schwächste Jahresstart seit der Pandemie. In 105 von 141 Gemeinden ging die Zahl der Verkäufe zurück.
Die Orte im Vergleich
In Benidorm sank die Zahl der Verkäufe um 19,1 % auf 922. In der Stadt Alicante waren es 18,5 % weniger, 3.061 statt 3.760. Dénia verzeichnete ein Minus von 16,8 %, Santa Pola von 21 %.
Die beiden größten Märkte für ausländische Käufer im Süden der Provinz verloren weniger. Orihuela kam auf 2.301 Verkäufe, ein Minus von 12,1 %. In Torrevieja fiel der Rückgang mit 3,8 % auf 3.399 Verkäufe am geringsten aus. Torrevieja ist damit wieder der Ort mit den meisten Verkäufen in der Provinz. Hinweis: Die Überschrift der Quelle nennt für Torrevieja 3,5 %, der Text 3,8 %. Wir geben den Wert aus dem Text wieder.
Ein Plus gab es nur in wenigen, eher kleinen Märkten, etwa Xàbia (+5,6 %), Sant Joan d'Alacant (+15,6 %) und Finestrat (+26,2 %).
Preise bleiben hoch
Información nennt als Gründe das knappe Angebot und hohe Preise. Der Gesamtwert aller Verkäufe lag mit 5.352 Millionen Euro nur 48 Millionen unter dem Vorjahr. Weniger Verkäufe gingen also mit höheren Preisen einher. Für die Stadt Alicante nennt die Zeitung einen Rekorddurchschnitt von 2.743 Euro pro Quadratmeter.
Was das für Käufer bedeutet
Weniger Verkäufe heißen nicht automatisch sinkende Preise. Die Daten zeigen vor allem, dass weniger Käufer zum Zug kommen. Wer an der Costa Blanca sucht, sollte die Lage je Ort betrachten. Die Entwicklung unterscheidet sich zwischen Torrevieja, Orihuela und Benidorm deutlich.
Was bedeutet das für Käufer und Mieter?
Käufer sehen, wie unterschiedlich sich die Nachfrage in Torrevieja, Orihuela, Benidorm und Alicante entwickelt.
- Preisbezug
- Provinz Alicante 1. Hj. 2026: 25.593 Verkäufe (−13,3 %); Gesamtwert 5.352 Mio. €.
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Quellen
Información · 13. Oktober 2026
https://www.informacion.es/economia/2026/10/13/3-5-torrevieja-19-benidorm-135248548.html
Zusammenfassung der genannten Quellen, vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. SpanienZuhause ist Immobilienportal und Koordinator, kein Makler.
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