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ImmobilienmarktKauf-/MietpreiseKaufenSpanienweit4. November 2026

OECD-Bericht: In Spanien liegen Wohnpreise zwischen Städten und Land besonders weit auseinander

Von Redaktion SpanienZuhauseVeröffentlicht am 4. November 2026Aktualisiert am 4. November 2026
Luftbild eines spanischen Stadtrands mit Wohnblöcken, Einfamilienhäusern und offenem Land
Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Das Wichtigste in Kürze

  • OECD-Bericht „Regions and Cities at a Glance 2026“, erschienen am 4. November 2026
  • Spanien: Stadtzentren 25 % über dem Landesmittel, Umland 23 % und ländliche Gebiete 39 % darunter
  • Málaga-Marbella: 4,52 Jahreseinkommen mehr als der spanische Durchschnitt, Palma +4,33
  • Madrid +2,71 und Barcelona +1,59 Jahreseinkommen über dem Durchschnitt
  • Die Werte sind Differenzen zum Durchschnitt, nicht die gesamte Zeit bis zum Kauf
  • Am günstigsten im Vergleich: Castellón de la Plana (−4,85) und Oviedo-Gijón (−4,2)

Laut dem OECD-Bericht „Regions and Cities at a Glance 2026“ vom 4. November 2026 sind Wohnungen in Spaniens Stadtzentren 25 % teurer als im Landesmittel, im ländlichen Raum 39 % günstiger. In Málaga-Marbella braucht ein Kauf 4,52 Jahreseinkommen mehr als im spanischen Durchschnitt.

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Aktualisiert am 4. November 2026.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am Mittwoch, 4. November 2026, ihren alle zwei Jahre erscheinenden Bericht „Regions and Cities at a Glance 2026“ veröffentlicht. Er vergleicht Regionen und Städte in den Mitgliedsländern, unter anderem bei den Wohnkosten. Spanien gehört demnach zu den Ländern mit den größten Preisunterschieden zwischen Stadt, Umland und Land.

Stadt, Umland, Land

Im OECD-Schnitt sind Wohnungen in Stadtzentren 27 % teurer als im jeweiligen Landesmittel. In Spanien liegt dieser Aufschlag bei 25 %. Deutlicher fällt der Abstand nach unten aus: Im spanischen Umland (periurbane Zonen) liegen die Preise laut Bericht 23 % unter dem Landesmittel, im OECD-Schnitt 15 %. In ländlichen Gebieten sind es in Spanien 39 % weniger, im OECD-Schnitt 34 %.

Kaufbelastung nach Stadtregionen

Für 23 spanische Stadtregionen weist der Bericht aus, wie viele Jahreseinkommen ein Wohnungskauf im Vergleich zum spanischen Durchschnitt mehr oder weniger erfordert. Laut Agentur EFE liegen an der Spitze:

  • Málaga-Marbella: 4,52 Jahreseinkommen mehr als im Durchschnitt
  • Palma de Mallorca: 4,33 mehr
  • Madrid: 2,71 mehr
  • Barcelona: 1,59 mehr

Am anderen Ende stehen Castellón de la Plana mit 4,85 und Oviedo-Gijón mit 4,2 Jahreseinkommen weniger als im Durchschnitt. Zwischen den teuersten und günstigsten spanischen Stadtregionen liegen damit gut neun Jahreseinkommen. In Europa ist der Abstand nur in Deutschland größer, wo zwischen München und Chemnitz 17 Jahre liegen.

Wichtig für das Verständnis: Die 4,52 Jahre für Málaga-Marbella sind keine Gesamtzeit, die ein Haushalt für einen Kauf braucht. Es ist der Abstand zum spanischen Durchschnitt. Wie viele Jahreseinkommen insgesamt nötig sind, nennt der Agenturbericht nicht.

Leerstand und Zweitwohnungen

Der Bericht betrachtet auch nicht dauerhaft bewohnte Wohnungen, wozu Saison- und Zweitwohnungen zählen. In spanischen Stadtzentren liegt ihr Anteil 8 Prozentpunkte unter dem Landesmittel, im Umland 4,68 und auf dem Land 14,6 Punkte darüber. Laut OECD haben Märkte mit hohem Druck zwischen Nachfrage und Angebot meist wenige freie Wohnungen.

Einordnung für Käufer

Der Bericht beschreibt strukturelle Unterschiede, keine kurzfristige Preisentwicklung und keine Prognose. Dass ländliche Regionen im Verhältnis zum Einkommen günstiger sind, heißt nicht, dass dort jede Immobilie preiswert ist. Lage, Zustand, Erreichbarkeit und örtliche Nachfrage bleiben entscheidend. Für Käufer an der Costa del Sol oder auf Mallorca bestätigen die Werte vor allem, dass das Preisniveau im Verhältnis zu den örtlichen Einkommen besonders hoch ist.

Die regionalen Rohdaten stellt die OECD über Datenlinks zu den Grafiken des Berichts bereit.

Stand: 4. November 2026.

Quellen: OECD, „Regions and Cities at a Glance 2026“ (4. November 2026); EFE (4. November 2026).

Was bedeutet das für Käufer und Mieter?

Die Werte zeigen, wie unterschiedlich die Kaufbelastung je Stadtregion ist. Es sind Abweichungen vom spanischen Durchschnitt, keine Angabe zur gesamten Kaufdauer und keine Aussage über künftige Preise.

Preisbezug
Stadtzentren +25 %, Umland −23 %, ländlich −39 % gegenüber dem spanischen Mittel (OECD 2026)

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Quellen

Zusammenfassung der genannten Quellen, vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. SpanienZuhause ist Immobilienportal und Koordinator, kein Makler.

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