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ImmobilienmarktKauf-/MietpreiseRegionSpanienweit6. November 2026

Ausländische Käufer: Rekordanteil von 16 Prozent an Spaniens Wohnungskäufen

Von Redaktion SpanienZuhauseVeröffentlicht am 6. November 2026Aktualisiert am 6. November 2026
Sonnige Wohnstraße mit weißen Apartmenthäusern, Palmen und Blick aufs Mittelmeer
Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Das Wichtigste in Kürze

  • Q3/2026: 16,05 % der Wohnungskäufe in Spanien durch Ausländer, über 26.300 Käufe
  • Historischer Höchstwert beim Anteil, bei insgesamt 5,9 % weniger Käufen als im Vorjahr
  • Balearen 37,2 %, Comunitat Valenciana 30,4 %, Kanaren 25,4 %
  • Provinzen: Alicante 46,5 %, Málaga 38,8 %
  • Briten 7,5 %, Marokkaner 6,4 %, Niederländer 5,8 %, Deutsche 5,7 %
  • Anteile am Kaufgeschehen, keine Aussage über Eigentumsquoten

Im dritten Quartal 2026 gingen laut Registradores 16,05 % aller Wohnungskäufe in Spanien an Ausländer – gut 26.300 Käufe und ein historischer Höchstwert beim Anteil. Besonders hoch ist er auf den Balearen, in der Comunitat Valenciana sowie in Alicante und Málaga.

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Aktualisiert am 6. November 2026.

Der Verband der spanischen Grundbuchämter (Colegio de Registradores) hat am 5. November 2026 seine Immobilienstatistik für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Danach entfielen 16,05 Prozent aller registrierten Wohnungskäufe in Spanien auf ausländische Käufer. Das sind etwas mehr als 26.300 Käufe und laut Registradores der höchste Anteil seit Beginn der Statistik.

Anteil auf Rekord – bei insgesamt weniger Käufen

Der Rekord betrifft den prozentualen Anteil, nicht die Gesamtzahl der Verkäufe. Insgesamt registrierten die Grundbuchämter 164.148 Wohnungskäufe, 2,3 Prozent weniger als im Vorquartal und 5,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von den Käufen durch Ausländer entfielen 54,7 Prozent auf Käufer aus der Europäischen Union und 17,8 Prozent auf das übrige Europa.

Wer kauft

Die größten Gruppen unter den ausländischen Käufern waren Briten (7,5 Prozent), Marokkaner (6,4 Prozent) und Niederländer (5,8 Prozent). Deutsche folgen laut Idealista mit 5,7 Prozent, das entspricht rund 1.480 Käufen im Quartal.

Wo der Anteil am höchsten ist

Nach Regionen lag der Ausländeranteil auf den Balearen bei 37,2 Prozent und in der Comunitat Valenciana bei 30,4 Prozent. Es folgen nach Angaben von Idealista und EFE die Kanaren (25,4 Prozent), Murcia (23 Prozent), Katalonien (17 Prozent) und Andalusien (16,2 Prozent). Auf Provinzebene liegt Alicante mit 46,5 Prozent vorn, vor Málaga mit 38,8 Prozent.

Wichtig für die Einordnung: Diese Werte beschreiben den Anteil ausländischer Käufer am Kaufgeschehen des Quartals in der jeweiligen Region. Sie sagen nichts darüber aus, wie viele der dort insgesamt vorhandenen Häuser oder Wohnungen Ausländern gehören.

Preise auf Höchststand

Der durchschnittliche registrierte Kaufpreis erreichte 2.512 Euro pro Quadratmeter, ebenfalls ein Höchstwert; das sind 9,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Am teuersten waren die Comunidad de Madrid (4.565 Euro) und die Balearen (4.502 Euro). In der Provinz Málaga lag der Durchschnitt bei 3.400 Euro pro Quadratmeter.

Was das für Kaufinteressenten bedeutet

Wer an der Costa Blanca, an der Costa del Sol oder auf den Inseln sucht, bewegt sich in Märkten, in denen ausländische Nachfrage einen großen Teil der Käufe ausmacht. Das kann die Konkurrenz um gefragte Objekte erhöhen; ob und wie stark es die Preise eines konkreten Objekts beeinflusst, lässt sich aus der Statistik nicht ableiten. Für die Kaufentscheidung bleiben Lage, Zustand, rechtliche Prüfung und tatsächlich erzielte Vergleichspreise maßgeblich.

Was bedeutet das für Käufer und Mieter?

Zeigt, in welchen Regionen ausländische Käufer einen besonders großen Teil des Marktes ausmachen, und grenzt Anteile am Kaufgeschehen von Eigentumsquoten ab.

Preisbezug
2.512 €/m² (registrierter Durchschnittspreis, Q3/2026)

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Quellen

Zusammenfassung der genannten Quellen, vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. SpanienZuhause ist Immobilienportal und Koordinator, kein Makler.

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