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ImmobilienmarktKauf-/MietpreiseRegionSpanienweit5. November 2026

Idealista: Angebotspreise für gebrauchte Wohnungen in Spanien erreichen Rekord

Von Redaktion SpanienZuhauseVeröffentlicht am 5. November 2026Aktualisiert am 5. November 2026
Straße mit mehrstöckigen Wohnhäusern und Balkonen in einer spanischen Stadt
Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Das Wichtigste in Kürze

  • Oktober 2026: 2.955 €/m² Angebotspreis für gebrauchte Wohnungen, +11,2 % zum Vorjahr
  • Laut Idealista höchster Wert der Datenreihe
  • Angebotspreise aus Inseraten, keine notariellen Kaufpreise
  • Teuerste Region: Balearen (5.619 €/m²), günstigste: Extremadura (1.074 €/m²)
  • Großstädte mit geringerem Plus, z. B. Málaga +3,4 %, Madrid +1,3 %

Laut Idealista-Index lagen die Angebotspreise für gebrauchte Wohnungen in Spanien im Oktober 2026 bei 2.955 € pro m² – 11,2 % mehr als ein Jahr zuvor und der höchste Wert der Reihe. Es handelt sich um Preisvorstellungen von Verkäufern, nicht um notarielle Kaufpreise.

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Aktualisiert am 5. November 2026.

Das Immobilienportal Idealista hat am 4. November 2026 seinen Preisindex für Oktober veröffentlicht. Danach lagen die Angebotspreise für gebrauchte Wohnungen in Spanien bei durchschnittlich 2.955 Euro pro Quadratmeter. Das sind 11,2 Prozent mehr als im Oktober 2025, 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 0,8 Prozent mehr als drei Monate zuvor. Laut Idealista ist es der höchste Wert seiner Datenreihe.

Was die Zahlen messen – und was nicht

Der Index beruht auf den Preisen, die Verkäufer in Inseraten auf Idealista verlangen. Er zeigt also Preiserwartungen, nicht die tatsächlich beim Notar beurkundeten Kaufpreise. Verhandlungsspielräume und Abschläge sind darin nicht enthalten. Amtliche Kaufpreisstatistiken, etwa der Notare oder des Statistikamts INE, können deshalb andere Werte zeigen.

Große Unterschiede zwischen den Regionen

Alle autonomen Gemeinschaften liegen über dem Vorjahr. Am stärksten stiegen die Angebotspreise in Castilla-La Mancha (+15,4 %), Kantabrien (+14,2 %) und Aragón (+13 %). Unter dem Landesdurchschnitt blieben unter anderem Andalusien (+9,8 %), die Comunitat Valenciana (+9,2 %), Madrid (+5,5 %), die Kanaren (+4,6 %) und die Balearen (+4,2 %).

Beim Niveau führen die Balearen mit 5.619 Euro pro Quadratmeter vor der Comunidad de Madrid (5.066 Euro). Es folgen das Baskenland (3.823 Euro), die Kanaren (3.348 Euro), Katalonien (3.113 Euro) und Andalusien (2.968 Euro). Am günstigsten sind Extremadura (1.074 Euro), Castilla-La Mancha (1.178 Euro) und Castilla y León (1.412 Euro).

Unter den Provinzen ist nach den Balearen und Madrid Gipuzkoa (4.721 Euro) am teuersten, gefolgt von Málaga (4.322 Euro), Bizkaia, Barcelona und Santa Cruz de Tenerife. Nur in Ourense lagen die Angebotspreise unter dem Vorjahr (−0,4 %).

Großstädte: langsamerer Anstieg

In den großen Märkten fiel das Plus deutlich geringer aus als im Landesschnitt: Sevilla +10,2 %, Bilbao +7,3 %, Alicante +5,2 %, Barcelona +4,7 %, Valencia +4,3 %, Málaga +3,4 %, Palma +3,3 % und Madrid +1,3 %. San Sebastián (−0,3 %) ist die einzige Provinzhauptstadt mit einem Rückgang, bleibt mit 6.635 Euro pro Quadratmeter aber die teuerste. In Madrid-Stadt liegen die Angebotspreise bei 6.427 Euro, in Barcelona bei 5.463 Euro.

Einordnung für Kaufinteressenten

Die Zahlen zeigen, dass Verkäufer in fast ganz Spanien höhere Preise verlangen als vor einem Jahr – auch in Regionen, die bisher als günstig galten. Ob sich diese Preise am Ende durchsetzen, sagt der Index nicht. Für eine konkrete Immobilie bleiben Lage, Zustand und vergleichbare tatsächliche Verkäufe entscheidend. Ein Index-Durchschnitt ersetzt keine objektbezogene Prüfung.

Was bedeutet das für Käufer und Mieter?

Hilft, Preisvorstellungen in Inseraten nach Region einzuordnen und von tatsächlichen Kaufpreisen zu unterscheiden.

Preisbezug
2.955 €/m² (Angebotspreis, Oktober 2026)

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Quellen

Zusammenfassung der genannten Quellen, vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. SpanienZuhause ist Immobilienportal und Koordinator, kein Makler.

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